in Ermensee, widmete er sein gesamtes Leben der Kunst.
Franz Elmiger (1882-1934) wuchs in einer Bauernfamilie in Ermensee auf. Diese selbstverständliche Identität seiner bäuerlichen Herkunft gibt der Maler nie auf. Weder als Schüler in Luzern, noch bei Hans Bachmann in Zürich und erst recht nicht in München, wo er die Akademie besucht.
Das Seetal, das bäuerliche Dorf, das Elternhaus, welches auch sein Atelier birgt, sind sein Arbeitsplatz und bleiben zugleich sein dauernder menschlicher und künstlerischer Bezugspunkt.
Familienfoto: Die Familie Elmiger «Richters», Ermensee.
Links des Tischchens sitzend, Mutter Anna Elmiger-Winiger mit dem jüngsten Töchterchen Anna, späterer Modistin. Rechts Vater Josef EImiger-Winiger, Landwirt und Bezirksgerichtspräsident.
Von links nach rechts: Kunstmaler Franz Elmiger; Anton, Bauer; Albert, Lehrer; Marie, Näherin; Josef, Ingenieur; Max, späterer Kaufmann; Josefa, genannt «Finy», die den Haushalt besorgte.
in Ermensee, widmete er sein gesamtes Leben der Kunst.
Lehrerseminar in Hitzkirch.
Jurymitglied der Turnusausstellung des Schweizerischen Kunstvereins.
am 27. September, gestorben in Luzern.
Durch die regelmässige Teilnahme an den sogenannten Turnusausstellungen der Schweizer Künstler – Elmiger war zeitweise auch Mitglied der Jury – ergaben sich vielfältige Kontakte zu anderen Künstlern. Er kannte Hodler, Valloton, Max Buri und Cuno Amiet – um nur die wichtigsten zu nennen. Der selber wortkarge Künstler hat über diese Beziehungen weder mündliche, noch schriftliche Äusserungen hinterlassen.
Die Klasse des Professors Hans Bachmann (vorne) fotografiert vermutlich 1902/03, während des Figurenmalens an der Kunstgewerbeschule Zürich. Rechts neben dem Modell, Ernst A. Escher, weiter rechts Raffaella de Grada.
Links des Modells, in der Mitte, Frank Behrens, links aussen, mit Bart, Otto Lüssi. Die Information erhielten wir am 14. Februar 1958 verdankenswerterweise von Rudolf Mülli, Kunstmaler Zürich. Quelle: Buch Franz Elmiger
Gezeigt wurden folgende Gemälde von Franz Elmiger.
Es stellten ebenso aus: Amiet Cuno, Bachmann Hans, Breitenstein Ernst, Emmenegger Hans, Hodel Ernst, Hodler Ferdinand, Kaufmann T.C., Muheim J., u.v.m.
Link: Schweizer Kunstverein: Die «Turnus»-Ausstellungen 1842-1961
Gezeigt wurden folgende Gemälde von Franz Elmiger.
Es stellten ebenso aus: Bachmann Hans, Behrens P. Biel, Danner Jean, de Grada Raffaele, Kaufmann J.C., Hodel Emil, Muheim Jost, Renggli Eduard, Spreng Rudolf
152 Gemälde und Ölstudien aus öffentlichem und privatem Besitz und aus dem Nachlass.
Auszug:
Insgesamt wurden 43 Gemälde aus privaten Sammlungen ausgestellt:
Auszug:
Insgesamt wurden 56 Gemälde aus privaten Sammlungen ausgestellt:
Auszug:
Insgesamt wurden 68 Zeichnungen und Gemälde aus Museen und Privatbesitz ausgestellt.
Insgesamt wurden 107 Zeichnungen und Gemälde aus privaten Sammlungen, aus Museen und öffentlichem Besitz ausgestellt.
Auszug:
Im gesamten Schloss wurden 120 Porträts von Kindern aus der Innerschweiz ausgestellt, die vier Jahrhunderte umfassten.
Das Kunstmuseum Luzern zeigte zahlreiche Werke, die unsere tierischen Verwandten darstellen. Die Ausstellung widmete sich dem oft innigen, aber nicht immer einfachen Verhältnis von Mensch und Tier.
Bild: Sandfuhr am Altrhein, 1916
kuratiert von Heinz Stahlhut
Elmiger gilt als Tiermaler. Man hat diese Seite seines Schaffens schon zu Lebzeiten intensiver wahrgenommen, als die frühen Genrebilder und die späteren zahlreichen und bedeutenden Landschaften. Das mag mit der spezifischen Umgebung zusammenhängen, in der Elmiger gearbeitet hat, dem damalige Bauerndorf Ermensee und Luzern als Landwirtschaftskanton.
Franz Elmiger arbeitete während der Münchner Jahre hauptsächlich bei Heinrich von Zügel (22.10.1850 – 30.01.1941), einem Spezialisten für teils opulente Darstellungen heimischer Tiere. Zügel studierte mit seinen Studenten in einem eigens dafür eingerichteten Atelier nach dem lebenden Modell Rinder und Pferde. Viele Bilder, die vermutlich um 1908 entstanden sind, verdeutlichen die Zügelsche Schulung.
In den späteren Bildern Elmigers gewinnt die Umgebung, die Landschaft in seinen Tierbildern an Gewicht. Auch zeigen sich deutliche Abstraktionstendenzen, welche zu einer immer flächiger wirkenden Bildanlage führt.